Robert Barta

Mittwoch, 03. Dezember, 20.00 Uhr

Drontheimerstraße 19, 13359 Berlin

Hoheitsanspruch
Holz, Ticketschalter
Maße variabel
Pfalzgalerie Kaiserslautern
2010

Auszüge aus einem Text von Mark Wellmann von 2012: 

Robert Bartas Werk ist nur schwer mit einem klassischen Skulpturenbegriff einzufangen. Es ist vor allem konzeptionell und sprachlich geprägt. Als wiederkehrendes rhetorisches Mittel begegnet uns in den Arbeiten des Künstlers die ironisch gesetzte Um- und Verkehrung der Dinge: Eine durch einen Autounfall scheinbar verformte und in Ferrari-Rot lackierte Leitplanke (Rosso Corsa, 2007); eine im rasenden Stillstand gegen die Bewegung eines Schienenrades fahrende Modelleisenbahn (Time Machine, 2008) oder ein aus gefrorenem Wasser geformtes Bierglas, das sich bei Benutzung langsam wieder verflüssigt (Drink!, 2011). Bartas zum Teil poetische, zum Teil melancholische, zum Teil humorvolle Neudefinitionen des ursprünglichen Gebrauchswertes der Objekte sind im Stil einer slapstickhaften Aufführung vorgetragen. 
[...] 
Barta verfügt über genaues Timing bei seinem mitunter harten, abgründigen Witz. Es ist ein von Buster Keaton entlehnter Humor, bei dem es um maximale Ernsthaftigkeit im Vortrag geht. 
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Barta ist äußerst sparsam, gerade zu lakonisch bei der Wahl seiner Mittel, die immer wieder herrschende Erwartungen an den Kontext oder der eigentlichen Funktion der Dinge unterlaufen. 
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Johanna Jaeger

im PLATTENPALAST in der Ausstellung spatial narrative

Mittwoch, 19. November, 20.15 Uhr

Wolliner Straße 50, 10435 Berlin

viewfinder
C- Print auf Aluminium
66,5 x 84,5 cm 
2014 


I am an artist who uses photography.
My work is a constructed examination of the time I live, the spaces I inhabit and the objects, phenomena and places I encounter on the way.The way in which I construct my images longs to resist common expectations in meaning or function, such as specific uses for architectures or functions for utilitarian objects. Through oppositions, scale-shifts, comparisons or reversals of those commonly assigned purposes, I am seeking to provide images depicting new functions or meanings of the ordinary. With those banal materials outstepping their immediate functionality in photographed form, I am longing to challenge a viewer’s expectation. I also hope to reveal emotions connected to our understanding of production, the passage of time, the systematization of (life-)time and it’s subjective perceptions.

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